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Information zur ärztlichen- und therapeutischen Versorgung sowie der Arzneimittelversorgung im Seniorenzentrum

Wie im Heimvertrag unter §3 Absatz 4 beschrieben, hat jede Bewohnerin und jeder Bewohner freie Arzt-, Zahnarzt-, Therapie -und Apothekenwahl.

Durch Haus-, Zahn- und Fachärzte sowie Therapeuten erfolgen bei Bedarf Hausbesuche.

Bewohnerinnen und Bewohner können mit einer Überweisung des Hausarztes von Fachärzten des Gerontopsychiatrischen Zentrum Iserlohn mitbehandelt werden. Die Ärzte kommen regelmäßig zur Visite und Mitbehandlung in unsere Einrichtung und weisen gegebenenfalls auch in die Gerontopsychiatrie ein.

Ist ein Arztbesuch an Wochenenden und Feiertagen erforderlich, wird die ärztliche Rufbereitschaft angefordert.

Nach Absprache sind Hausärzte in besonderen Fällen auch in der Nacht erreichbar.

In akuten Fällen wird unmittelbar die Ambulanz des Krankenhauses aufgesucht oder der Notarzt über die 112 verständigt.
Notfallpläne hängen in jedem Wohnbereich aus.

Einweisungen in ein Krankenhaus erfolgen durch die behandelnden Ärzte.

Durch die Nähe des Krankenhauses vor Ort kann eine ambulant verordnete Diagnostik, wenn von der Bewohnerin /dem Bewohner nicht anders gewünscht, dort erfolgen.

Mit der Engelapotheke und der Wiedenapotheke bestehen Versorgungsverträge in denen vereinbart ist, dass der Apotheker die ordnungsgemäße Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner gewährleisten kann. Der Apotheker holt die Rezepte von den Ärzten ab und liefert die Medikamente bewohnerbezogen auf die Wohnbereiche. Selbstverständlich besteht eine freie Apothekenwahl.

Der Apotheker kontrolliert mindestens zweimal jährlich die im Seniorenzentrum vorgehaltenen Medikamente. Die Kontrolle wird protokolliert.

Zusätzlich erfolgt eine regelmäßige Kontrolle, innerhalb von drei Monaten, der Medikamente und eine monatliche Kontrolle der Betäubungsmittel durch die Qualitätssicherungsbeauftrage.

Diese Kontrollen werden durch ein Protokoll dokumentiert. Die Kontrollen beinhalten u.a.

        1. die fachgerechte Lagerung
        2. Verfallsdatum
        3. Anbruch Daten
        4. Bedarfsmedikation
        5. Entsorgen der abgesetzten Medikamente
        6. Bei Betäubungsmitteln erfolgt eine Bestandskontrolle

Die Apotheker bieten regelmäßig Schulungen für Pflegefachkräfte an. Diese werden im Fort-und Weiterbildungsplan berücksichtigt.