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Erneute Zertifizierung des Zentrums für endoprothetische Versorung

Aufgrund einer ständig steigenden Patientennachfrage und stetig kletternder Fallzahlen gründeten wir in unserem Krankenhaus das Zentrum für endoprothetische Versorgung.

Nach einer bereits im Dezember 2013 erfolgten Zertifizierung wurde das Zentrum für endoprothetische Versorgung nun im Dezember 2016 erneut durch die anerkannte Zertifizierungsstelle der i-med-cert GmbH geprüft. Wir freuen uns, in diesem Audit den Nachweis erbracht zu haben, dass die Forderungen der neuen DIN EN ISO 9001:2015 in unserem Hause erbracht werden.

Die Zertifizierung bescheinigte erneut ein höchsten Ansprüchen gerecht werdendes Qualitätsmanagementsystem und dessen Umsetzung beim Einbau künstlicher Hüft- und Kniegelenke.

Hüft- und Knieendoprothesen sind als Versorgungsangebote in unserem Krankenhaus längst etabliert, nicht erst seit Gründung des Zentrums für endoprothetische Versorgung. Jährlich werden ca. 230 Hüft- bzw. Knieendoprothesen eingesetzt.

Auch der Einbau künstlicher Schultergelenke, Zehen- und Fingergelenke zeigt stetig wachsende Fallzahlen. 

Durch die Zertifizierung können die Patienten weiterhin absolut sicher sein, auf diesem Gebiet nach anerkannten Standards und unter Einsatz modernster Geräte versorgt zu werden. Dazu gehören unter anderem Aspekte wie die Einbeziehung der Patienten durch Befragungen sowie eine gründliche Überprüfung der Operationsergebnisse durch eine langfristig gewährleistete Betreuung der Patienten, selbst weit über den Zeitraum des stationären Klinikaufenthalts hinaus. Eingeschlossen in die Zertifizierung sind zudem die anästhesiologische Versorgung und die Schmerztherapie.

Das im Zentrum behandelnde Team garantiert eine ständige Weiterentwicklung der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten sowie der eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten durch festgelegte Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen.

Nicht nur ältere Menschen sind von einer Arthrose zum Beispiel im Hüftgelenk betroffen. Zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr zeigt bereits die Hälfte der Bevölkerung Zeichen eines Gelenkverschleißes, ab dem 70. Lebensjahr hat fast jeder nachweisbare Verschleißerscheinungen in den großen Gelenken.

Etwa 200.000 Hüftgelenke werden jährlich in Deutschland implantiert. Dabei wird das alte, verschlissene Gelenk entfernt und das künstliche Implantat eingebaut. „Hüftgelenke haben inzwischen Standzeiten von 15 Jahren“, erklärt André Scholz. Das heißt, dass knapp 95 Prozent der Prothesen nach etwa 15 Jahren noch fest sitzen.

Die wieder hergestellte Gelenkfunktion steigert die Beweglichkeit und verbessert die Schmerzsymptomatik spürbar. Der Patient gewinnt somit deutlich an Lebensqualität zurück und braucht mit einem künstlichen Hüftgelenk beispielsweise nicht mehr länger auf sportliche Aktivitäten zu verzichten.

Regelmäßige Sprechstunden im Zentrum für endoprothetische Versorgung im Krankenhaus Plettenberg sind

montags und donnerstags von 13.30 bis 15.00 Uhr
dienstags von 8.30 bis 10.00 Uhr sowie
freitags von 8.00 bis 9.30 Uhr

Auskunft und Terminvereinbarung:

Sekretariat Chirurgie
Martina Hanses Nöcker

Telefon 02391/63231,
E-Mail maha@krankenhaus-plettenberg.de.